Neue Scheiben für den Opernturm

Auch wenn die Glasscheiben am Opernturm einiges aushalten können – gegen das was am 18. März diesen Jahres auf sie einprasselte waren sie nicht gewappnet. Randalierer hatten die Glasfassade im Zuge der EZB-Proteste mit Steinen und Farbbeuteln beworfen und dabei schwere Schäden angerichtet. Das die Reparaturarbeiten erst mit fünfmonatiger Verspätung beginnen konnten lag an den Scheiben, die in Spezialanfertigung hergestellt werden mussten.

Für die Arbeiten wurde der Eingangsbereich des Hochhauses an der Bockenheimer Landstraße großflächig abgesperrt, denn die zu tauschenden Scheiben stellten mit ihrem enormen Gewicht schließlich ein gewisses Risiko da. Mit den durch Risse im Glas erzeugten Spannungen war das Verhalten der ca. 300 Kilo schweren Fenster nur schwer einzuschätzen. Daher wurde der Bereich weiträumig für Schaulustige gesperrt.

Für die Montage der Fassadenteile waren dann unterschiedliche Maschinen nötig. Ein Mobilkran hob die Fassadenteile vorsichtig mit einer Saugbatterie an und beförderte sie an die gewünschte Stelle. Dort warteten die Monteure bereits im Arbeitskorb einer Kettenarbeitsbühne und einer Gelenkteleskoparbeitsbühne und nahmen die Scheiben in Empfang. Für den millimetergenauen Einbau waren dann Fingerspitzengefühl und ein sicherer Stand wichtig. Feld für Feld wurden die defekten Fenster ersetzt und der Vorplatz am Ende wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

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Hier finden Sie noch den passenden Artikel aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung:

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung.