Der Weihnachtsbaum im MTZ, der mit Hilfe der mobilen Hubarbeitsbuehne von GL Verleih abgeschmückt wurde, macht Platz für Eisskulpturen. Die „leben“ exakt so lange, wie sie gekühlt werden. 

Der Eisbildhauer, der hier das Pferd in den Eisblock klopft und hämmert mit Axt und Schraubenzieher, teilweise wird auch mit Kettensäge und Machete gearbeitet, ist im wahren Leben Steinmetz. Ja, sagt er, dieser Job ist eine ganz schön kalte Angelegenheit, denn erstens wird die Arbeitsfläche, auf der er kniet oder steht, permanent gekühlt, und zweitens kriegt er die eiskalten Splitter ab, die während der Bearbeitung des Eisblocks entstehen. Das geht nur mit dickem Parka und noch dickeren Schuhen. Das Ganze ist eine höchst vergängliche Angelegenheit.
Ein kleiner Junge fragt den Künstler besorgt: Kommen die (er meint das Pferd, den Pinguin, den Tiger) über Nacht in den Kühlschrank? Die umstehenden Zuschauer stellen sich erstmal die Frage, ob es überhaupt so große Kühlschränke gibt. Ja, da sind sie sich schnell einig, gibt es. Die Antwort auf die erste Frage: Nee, leider nicht. Ob er (der Künstler) das denn umsonst macht oder ob er dafür bezahlt wird, möchte der kleine Junge jetzt noch wissen. Er ist beruhigt, als er hört, dass der Eisskulpturenkünstler bezahlt wird. Wenigstens das.

Fotos: © copyright GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH





















