30.03.2011  

GL-Card – Bedienerschulung mit Sicherheitstraining Hubarbeitsbühnen

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Gleich am ersten Wochenende nach Fertigstellung der neuen Räume fand eine Bediener-Schulung für die Mitarbeiter des Garten- und Landschaftsbau-Unternehmens L. statt. Die Teilnehmer hatten ihren Bedienerausweis bereits 2005 bei G. Schipper  http://www.schipper-group.com/ erworben, der in Fragen Sicherheit den GL Verleih seit Jahren betreut. Die jährliche Unterweisung ist ein Muss. Die Unternehmer sind verpflichtet, ihre Arbeitnehmer einmal pro Jahr zu unterweisen und dies schriftlich zu dokumentieren. Hierfür bildet die “Bedienerschulung für mobile Hubarbeitsbühnen” des GL Verleih eine ideale Grundlage. Weitere Informationen s.:  http://www.gl-verleih.de/service/schulungen

Die jährliche Auffrischung hat GL Verleih genau so im Programm wie die Erstschulung. Normalerweise erhalten die Teilnehmer dann am Kurs-Ende eine DIN A 4-Bescheinigung für die jährliche Unterweisung, in diesem Fall wurde die Bediener-Card, die sie vor fünf Jahren bei GL Verleih erworben hatten, ausgetauscht gegen eine aktuelle GL-Card mit neuem Layout.

Sicherheit beim Bedienen von Hubarbeitsbühnen

Die Berufsgenossenschaft, das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und die Betriebssicherheitsverordnung schreiben vor, dass nur ausgebildete Personen zum Ausführen von Arbeiten mit einer Maschine oder einem Gerät beauftragt werden dürfen.

Basierend auf diesem Hintergrund bietet GL Verleih Schulungen zur Erlangung des entsprechenden Befähigungs- oder Fahrerausweises an und vermittelt den Teilnehmern das Fachwissen und die Fertigkeit zum Führen von Maschinen und Geräten.

Thema Sicherheit bei GL Verleih

Das Thema Sicherheit ist bei GL Verleih nach wie vor unverändert wichtig. Deshalb vermitteln wir in unseren Schulungen, basierend auf  dem Hintergrund des Sicherheitsdenkens der Berufsgenossenschaft, das Fachwissen und die Fertigkeit zum Führen von Maschinen und Geräten in den „Bedienerschulungen für mobile Hubarbeitsbühnen”.

GL Verleih ist seit vielen Jahren sowohl DIN EN ISO 9001 – zertifiziert von der TÜV SÜD– Management Service GmbH. Darüber hinaus ist GL Verleih als einziger Arbeitsbühnenverleih Deutschlands auch GQA- zertifiziert (Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz mbH). Ein Unternehmen, das sich wie GL Verleih erfolgreich der kritischen Prüfung des Auditors unterzieht, verfügt nachweislich über alle fachlichen Voraussetzungen, um ein Unternehmen in Fragen des Arbeitsschutzes zu beraten und zu unterstützen. Das Prüfsiegel wird nur an diejenigen Dienstleister vergeben, die eine hohe Qualität in Beratung und Betreuung nachweisen, ist explizit Bei GQA nachzulesen.

Um an einer Bedienerschulung teilnehmen zu können, gelten im Vorfeld grundsätzlich folgende Bedingungen:

Teilnehmervoraussetzungen:

·        Volljährigkeit

·        körperliche und gesundheitliche Eignung

Alle weiteren Informationen zum Thema „Bedienerschulung für mobile Arbeitsbühnen“ finden Sie auf dieser Seite:  http://www.gl-verleih.de/service/schulungenkurse

Ein Hinweis: Wir führen Schulungen in unserem Hause durch und auch in- house. Gerne kommen wir auch zu Ihnen und führen eine Schulung in Ihrem Unternehmen durch.

29.03.2011  

Neue Schulungsräume bei GL Verleih: Elektrosmogfrei, technisch on top, atmosphärisch ansprechend

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Schulungsraum

Uns, der Geschäftsleitung der GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH, liegt die Aus- und Weiterbildung – s. Beispiel http://www.gl-verleih.de/news/gestern-noch-azubi-heute-mechatroniker-mit-arbeitsvertrag-bei-gl-verleih – der Mitarbeiter sehr am Herzen. Deswegen haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut, den bestmöglichen Rahmen für effektives Lernen und Arbeiten zu schaffen. Wir haben unseren bisherigen Schulungsraum komplett gegen einen neuen eingetauscht. Der gerade fertig gestellte neue Raum erfüllt alle Anforderungen, um eigene Mitarbeiter und Kunden effizient zu schulen. Es war uns bei der Planung wichtig, den Raum nicht nur technisch, sondern auch atmosphärisch ansprechend zu gestalten.

Hier ist das Ergebnis. Der Raum, in dem ausschließlich Schulungen stattfinden, ist ausgestattet mit technischen Raffinessen und den neuesten Präsentationsmitteln. Alles ist neu, der Laptop, der den Beamer füttert, der Beamer, der platzsparend an der Decke hängt, das Mobiliar, die gesamte Einrichtung, selbst die Etage ist neu – sprich eine andere.

Um dem unsichtbaren Elektrosmog Einhalt zu gebieten, ist der gesamte Schulungsraum mithilfe der Gabriel-Technologie http://www.de.gabriel-technologie.com komplett entstört worden. Umfangreiche Elektroinstallationen mit der Vielzahl von angeschlossenen Elektrogeräten sorgten im Schulungsraum für unzählige physikalische Feldbelastungen. Diese überlagerten sich wieder und wieder und führten so zu hohen Energieverwirbelungen. Eigene zusätzliche Funknetze verstärkten diesen Effekt. Mitarbeiter und Kunden empfanden durch diese Signale, diese sog. HotSpots, immer mehr Stress. Gabriel-Objekt-Berater haben deshalb die unterschiedlichen physikalischen Einflüsse geortet, analysiert und visualisiert. Die Verursacher wurden ermittelt und konnten komplett entstört werden. Der vorhandene Elektrosmog wurde erheblich messbar reduziert.

Auch die im Inneren LED- beleuchteten Glastische aus recyceltem Glas  (von der Firma indupart http://www.indupart.de), die ein sanftes, indirektes Licht vermitteln, wurden mithilfe der Gabriel-Technologie entstört. Und  warum beleuchtet? Weil dies wirkungsvolle Akzente in puncto Design setzt und vielleicht verstärkt ja auch die angenehme Atmosphäre des neuen Schulungsraums zusätzlich die Motivation der Schulungs-Teilnehmer. Warum recyceltes Glas? Recyceltes Glas* hat den Vorteil, dass es sich entstören lässt und somit einen kleinen positiven Beitrag für die Umwelt liefert. Außerdem sieht es echt gut aus.

Bliebe noch zu sagen, dass der neue Schulungsraum bequem Platz für noch mehr Teilnehmer bietet als der bisherige und die neue Küche praktischerweise gleich nebenan ist. Hier stehen gekühlte Getränke zur Erfrischung bereit und zwei heiße Konkurrenten, frischer Kaffee oder Tee, zum Wach-Bleiben und Wach-Werden.

 

Thema Sicherheit bei GL Verleih

Das Thema Sicherheit ist bei GL Verleih unverändert wichtig. Deshalb vermitteln wir in unseren Schulungen, basierend auf  dem Hintergrund des Sicherheitsdenkens der Berufsgenossenschaft, das Fachwissen und die Fertigkeit zum Führen von Maschinen und Geräten in den „Bedienerschulungen für mobile Hubarbeitsbühnen”.

GL Verleih ist seit vielen Jahren sowohl DIN EN ISO 9001 – zertifiziert von der TÜV SÜD– Management Service GmbH. Darüber hinaus ist GL Verleih als einziger Arbeitsbühnenverleih Deutschlands auch GQA- zertifiziert (Gesellschaft für Qualität im Arbeitsschutz mbH). Ein Unternehmen, das sich wie GL Verleih erfolgreich der kritischen Prüfung des Auditors unterzieht, verfügt nachweislich über alle fachlichen Voraussetzungen, um ein Unternehmen in Fragen des Arbeitsschutzes zu beraten und zu unterstützen. Das Prüfsiegel wird nur an diejenigen Dienstleister vergeben, die eine hohe Qualität in Beratung und Betreuung nachweisen, ist explizit bei GQA nachzulesen.

* Das Einsammeln von Altglas erfolgt nach Farben getrennt in Glascontainern. In Deutschland wird zwischen Weiß-, Grün- und Braunglas unterschieden. Die Farbtrennung ist wichtig für den Recyclingprozess, denn eine einzige grüne Sektflasche färbt 500 kg farbloses Glas grünlich ein. Umgekehrt entfärbt Weißglas das Buntglas. Mittlerweile ist es zwar möglich, auch farblich gemischte Scherben mit Hilfe elektro-optischer Sortiermaschinen zu trennen. Eine vorherige Trennung verschiedenfarbiger Glassorten erleichtert allerdings auch hier das Sortierergebnis enorm.

04.02.2011  

Wir machen Sie fit. GL-Card – zertifizierte Arbeitsbühnen-Schulung mit Sicherheitstraining nach BGG 966.

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Trainingslager für Garten- und Landschaftsbauer. GL Verleih macht Sie und Ihre Mitarbeiter fit für die Saison 2011. Die Bedienerschulung für mobile Hubarbeitsbühnen des GL Verleih ist die ideale Vorbereitung auf ein erfolgreiches und sicheres Arbeitsjahr. Natürlich dürfen nur ausgebildete Personen zum Führen und Arbeiten mit einer Maschine oder einem Gerät beauftragt werden – s.BGG 966. Darum vermittelt GL Verleih dieses Fachwissen und diese Fertigkeit in Theorie und Praxis. Seit nunmehr 11 Jahren bieten wir Ausbildung und Schulung zur Erlangung des entsprechenden Befähigungs- und Fahrerausweises an.

Weitere Hinweise und Informationen zur Bedienerschulung für mobile Hubarbeitsbühnen und unsere GL-Card finden Sie unter

http://www.gl-verleih.de/service/schulungen

Gerne stehen wir Ihnen natürlich auch persönlich zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Schulung und Service ist:

Oliver Heß

fon 06192 / 29 30 – 72

o.hess@gl-verleih.de

21.01.2011  

GL Verleih sponsort Arbeitsbühne für Gebäudereiniger-Gesellen. gang of fifteen sorgt für Durchblick.

 

Montagmorgen, Punkt 10.00 Uhr, stehen sie wie vereinbart vor der Tür: 15 hoffnungsfrohe junge Gebäudereinigungs-Gesellen, drei Azubi(e)nen, 12 Azubis, von gerade 17 geworden bis 25 Jahre, geführt von ihrer sehr engagierten Lehrerin Frau Aslandogdu. Die ist die gleiche wie bei den letzten Malen, als GL Verleih eine Arbeitsbühne für die Schüler der Philipp-Holzmann-Schule Frankfurt am Main gesponsort hat. Nur die Truppe, die ist neu. Aber genauso jung, genauso motiviert wie die Klasse vom letzten Jahr.

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Sie waren schon mal da, vor einigen Wochen, auch um 10:00 Uhr, auch an einem Montag, denn montags ist immer Praxistag, zum Ausmessen. Bei der Vorbesichtigung der aus Übungszwecken zu reinigenden Fenster mit Arbeitsbühnen-Einsatz lagen die Temperaturen nahe dem Minusbereich. Für den bevorstehenden Übungstag im Rahmen des Projektunterrichts im Mai haben dann alle schon mal vorsorglich die Sonne geordert. Das hat tatsächlich funktioniert. Bei Kälte tragen die Gebäudereiniger-Gesellen Neopren- Handschuhe, um ihre Hände zu schützen und ihren Job mit halbwegs beweglichen Fingern erledigen zu können. „Damit geht es gut“, sagt Azubi Bernd. Im Juni ist Zwischenprüfung und auf die Frage, ob er sie wohl bestehen wird, spitzt Bernd die Lippen, überlegt einen Moment und meint dann ganz zuversichtlich, ja, er denkt ja. Klingt überzeugend.

Das Ausmessen im Vorfeld gehört zu einem Auftrag dazu. Bei der vor Ort- Besichtigung werden Umfang des Auftrages und damit auch der zu erwartende Zeitaufwand erfasst. Um das erstmal handwerklich zu erproben, werden die Aufmaße von den Gebäudereinigungsgesellen im zweiten Ausbildungsjahr von Hand genommen. Später dann, wenn das sitzt, wird das Aufmaß präzise in Sekundenschelle mit einem handlichen Laser-Distanzmessgerät genommen. Diese Vorarbeit ist so wichtig, weil ihr Ergebnis Umfang und Preis des Auftrages bestimmt, denn die Abrechnung der Glas- und Rahmenreinigung richtet sich nach den gemessenen Quadratmetern. Das Messen per Hand braucht Zeit. Frau Aslandogdu legt Wert darauf, dass es ordentlich gemacht wird. Die Motivation ist hoch zu Beginn der Übungseinheit. Die Gang of Fifteen verteilt sich grüppchenweise um das Gebäude herum, mit Schreibblock, Stift und Zollstöcken bewaffnet, und beginnt mit den Messungen.

Für das Ausmessen selber brauchen sie keine Arbeitsbühne. Das wird vom Boden aus erledigt. 148 b x 122 h und dann x 3; 3 ist die Gesamtanzahl der Fenster darüber. Halt, noch mal zurück. M. ist ganz frisch dabei nach längerer Pause, da nimmt Frau Aslandogdu sich gerne die Zeit und wiederholt noch mal, damit auch die „Neue“ alles mitbekommt. Und weiter geht die Messung. 240 b x 122 h x 2. Und, Arabella, nicht vergessen, immer m i t Rahmen messen. Die Reinigung auch der Fensterrahmen muss vertraglich vereinbart sein, sonst wird eben nur das Glas vom lose aufliegenden Schmutz gereinigt, weiß Azubine Mascha. Plus 3 m Höhe pro Etage hinzuaddieren, danach bemisst sich dann die Höhe der hier erforderlichen Arbeitsbühne. Frau Aslandogdu nimmt es auch hier sehr genau.

Arbeitsbühnen gehören zum Arbeitsalltag des Gebäudereinigers ganz selbstverständlich dazu

 Welche Arbeitsbühne bekommen wir, wann geht es los, wann dürfen wir rauf? Die Frage nach der Arbeitsbühne für den Außeneinsatz hatten die 15 gleich zu Anfang gestellt. Noch ist es nicht so weit. Erstmal geht’s zur Fensterreinigung ins Erdgeschoss, da wird noch keine benötigt.

Arbeitsbühnen gehören zum Arbeitsalltag des Gebäudereinigers ganz selbstverständlich dazu. Sie schaffen sichere Voraussetzungen für die Glas- und Rahmenreinigung in größeren und großen Höhen. Die Gebäudereinigungs-Gesellen sollen die Funktionen einer Arbeitsbühne kennenlernen, ein in ihrer Branche häufig benutztes Arbeitsgerät. Dazu sind sie heute hier. Bei ihrer Anfrage nach Übungseinheiten im Rahmen des praktischen Unterrichts fand die Fachlehrerin der Berufsschule Frau Aslandogdu auch in diesem Jahr wieder offene Ohren beim Arbeitsbühnenvermieter GL Verleih in Hofheim. Der stellt wieder spontan und kostenlos eine Lkw-Arbeitsbühne vom Typ Multitel J 335 Alu samt Fachkraft zur Verfügung, damit der Gebäudereiniger-Nachwuchs gleich mal vor Ort üben kann.

Gebäudereiniger-Nachwuchs arbeitet im Team

Privatzeug abgelegt, dann geht es gleich zur Sache. Wo sie ihre Wassereimer auffüllen können, möchten sie wissen. Das erste Waschbecken ist zu klein, das dauert ewig, bis so ein grüner Eimer vollgelaufen ist. Die Azubis verteilen sich mit ihren grünen Eimern im gesamten Haus an alle verfügbaren Wasserquellen, einer lässt das Wasser in der Dusche in seinen Eimer laufen, das spart Zeit. Und Zeit ist Geld, wie überall.

Die Eimer sind voll, es kann losgehen. Frau Aslandogdu dirigiert. Die Disposition des GL Verleih hat sich gewünscht, als erste Etage „bedient“ zu werden. Also fangen sie unten an in der Disposition, ausnahmsweise, weil, ja, klar, sagen die Azubis, normalerweise fängt man ganz oben im Gebäude an, denn dann ist es egal, wenn Wassertropfen auf die Fensterscheiben der unteren Etagen laufen. Frau Aslandogdu teilt ein: Ein Team arbeitet draußen, ein anderes drinnen. Also, wie gesagt, die Disposition zuerst. Sie verteilen sich in die Räume der unteren Etage. Ein wenig schüchtern sind sie, was das Betreten der Räumlichkeiten angeht, in denen die GL-Firmenangehörigen telefonieren, schreiben, Geschäfte machen. Ja, sicher, das gehört später dann zum Job mit dazu. Aber es schadet ja nicht, sie in die Räume zu begleiten und namentlich den Disponenten vorzustellen. Das Eis ist gebrochen, die Atmosphäre entspannt sich.

Ein Männerduo wird gesucht. Hey, reinigt bitte i h r das Fenster in der Herrentoilette? Wir machen alles, kein Problem, sagen Christopher und Frank bereitwillig.

Im Keller gibt es Fenster, die liegen ziemlich hoch, auf Überkopfhöhe. Da komme ich nicht dran, sagt Aline, 20 J. Kein Problem. Angela, 25 J., ist einen halben Kopf größer und übernimmt den Oben-Job-Anteil, Aline macht sich am unteren Fensterabschnitt nützlich. Sie ergänzen sich, arbeiten als Team.

Im Nebenraum zieht Azubi Lutz ruhig und harmonisch schlangenförmige Linien, geformt wie die Zahl 8, über die Balkontür. Er macht es genau einmal. Schon beim ersten Mal ist die Scheibe streifenfrei. Er zieht ab wie ein Profi.

Zwischenprüfung ist im Juni, Theorie u n d Praxis. Praxis sei o.k., sagen die meisten der 15, aber die Theorie. Da geht dem ein oder anderen jetzt schon die Flatter. Ich habe ne Menge versäumt, sagt Etienne. Er war ein Jahr in Elternteilzeit. Muss jetzt wieder reinkommen, hat vorher eine Dachdeckerausbildung begonnen und sie dann doch geschmissen. War nichts für ihn, stellte er fest. Eine riesige Narbe in seiner Handinnenfläche zeugt davon. Das war aber natürlich nicht der Grund, weshalb er aufhörte, sagt er.

Sie tragen T-Shirt und Jeans mit coolem breitem Ledergürtel. Der heißt fachmännisch ausgedrückt „Utensilien-Halter nach DE 20105090 U1“. Aber wer kann sich das schon merken, außer für die bevorstehende Zwischenprüfung, die ist bald, im Juni. Er sieht ziemlich gut aus, dieser Gürtel, fast wie modisches Accessoire, hat aber nix mit Outfit zu tun, gehört vielmehr mit zur Arbeitskleidung. Er hat an der rechten Seite zwei Schlaufen, in die man Wisch-Tücher, Abzieher oder was man gerade in der Hand hatte und gleich wieder braucht, einhängen kann. Ausgestattet mit grünen eckigen Eimern und sämtlichen Zutaten, die ein Gebäudereiniger braucht: verschiedene Wischtücher, ein riesiges Fensterleder, ein Einweicher, ein Abzieher, eine Klinge, ein Glasschaber für besonders hartnäckige Verschmutzungen, stehen sie da, startbereit für die nächsten Aufgaben.

Im Keller sind die Azubis fertig mit der Reinigung der Fenster. Sie werfen einen Blick in den Nebenraum und sehen, die Mädchen sind noch nicht so weit. René, was die (korrekte) Schreibung seines Namens angeht, ist er großzügig, der Schreiber darf selber entscheiden, ob er den Namen mit oder ohne accent über dem e/é schreiben möchte, aber nicht nur da ist er großzügig. Er und sein Kollege helfen den Mädchen unaufgefordert, ihren Auftrag zu erfüllen. Das Reinigen der Rahmen und Fenster hat Schmutz-Spuren hinterlassen, auf der Fensterbank, dem Fußboden. Renè hat das mit wachem Blick gleich registriert und fragt nach Schaufel und Handfeger. Er möchte keine Spuren hinterlassen, auf jeden Fall nicht solche. Auch René ist äußerst motiviert und ein Gebäudereiniger in spe, dem man gerne im Berufsleben begegnen möchte.

 

Arbeitsbühne

Und dann ist wohlverdiente Essenspause. Aufhalten können sie sich im Konferenzraum des GL Verleih in reibungslosem Wechsel mit der GL-Geschäftsleitung. Erst tagen die Herren der GL-Geschäftsleitung, dann sitzt die Gang mit ihrer Lehrerin zum Mittagessen um den großen Tisch herum, wie eine große Familie. Nur Lutz setzt sich nicht an den gedeckten Tisch. Er erledigt die letzte Auftragsetappe alleine und begnügt sich mit einem Kaffe, schwarz und heiß. Dafür ist er dann der Erste, der in den Korb der Arbeitsbühne darf, um die Fenster in den oberen Etagen von außen zu säubern. Für diejenigen, die die Bühne zuerst besteigen, ist die Pause etwas kürzer. Anders ist es nicht zu schaffen, alle Fünfzehn nach oben zu befördern, zu unterweisen und mit der Bedienung der Hubarbeitsbühne vertraut zu machen.

Patrick Pape vom Fuhrpark-Team des GL Verleih rangiert gerade eine Scherenbühne über den Hof. Nee, sagt er, die nicht, nicht „nur“ eine Scherenbühne. Zeigt auf eine Lkw-Arbeitsbühne Typ Multitel J 335 Alu, die auf dem Hof steht. Azubi Frank sind Bühnen nicht ganz unvertraut. Er hat schon selber welche bedient. Ne Lkw-Bühne kriegen wir? Toll. P. Pape sagt: „Ich brauche fünf Minuten.“ Macht den Multitel klar und damit die Azubis glücklich, die sich über die große Bühne freuen. Nach den erfolgten Messungen der gang of fifteen hätte eine eher kleine Arbeitsbühne gereicht. Denn es gilt bei diesem Probe-Auftrag keine Hindernisse wie z.B. Freileitungen, Rohre, Querträger oder Äste zu überwinden. Die Anforderungen an die Arbeitsbühne bestehen bei dieser Übung nur aus ausreichender Höhe – die max. 35 m Arbeitshöhe und die seitliche Reichweite von max. 22,5 m werden nicht ausgereizt. P. Pape beginnt mit der Unterweisung, klärt auf über die erforderliche Höhe, Nennlast und seitliche Reichweite, weist hin auf Stabilität, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Ergonomie der nach langjähriger Erfahrung konstruierten Arbeitsbühnen. Er fragt nach dem Gewicht jedes einzelnen Azubis, verweist auf das zusätzlich zu berücksichtigende Gewicht des Arbeitsmaterials. Erklärt, weshalb er nur eine begrenzte Anzahl von ihnen mit in den Korb der Arbeitsbühne nehmen darf, max. 400 kg. P. Pape nimmt das sehr genau. Er trägt schließlich die Verantwortung dafür, dass alle sicher nach oben kommen und wieder zurück. Und dazu gehört eben auch das Einhalten des maximalen Gesamtgewichtes, den ein Arbeitskorb jeweils tragen darf. Alle sind heiß darauf, jetzt endlich auf die Bühne zu dürfen.

Und dann ist es endlich so weit: Wer möchte zuerst? Viele, nicht alle, Finger fliegen in die Luft. O.k., wer zuerst war, ist dabei, in der Reihenfolge des Arm-in-die-Luft-Hebens. Und Lutz, der arbeitete, während die anderen Pause machten.

Lutz und Christopher fahren als Erste rauf. Auf fast 35 Meter. „ Der Spaß beginnt“, sagen sie. Christian, 18 J., kann das wenig beeindrucken. Er ist bei der Feuerwehr und ist Höhen gewohnt. „Springt doch, wenn ihr oben seid“, ruft er Lutz und Christopher hinterher. Marc setzt noch einen drauf, er hatte letzte Woche Geburtstag und ist mit 17 das Küken des Teams: „ Wir machen den Fettfleck dann gerne weg“, ruft er. Gelächter. Die männlichen Azubis überspielen ihre Skepsis, niemand will sich eine Blöße geben vor den anderen und zugeben, dass er Respekt hat vor solcher Höhenfahrt.

Fast 35 m hoch? Ich habe Angst, sagt Azubine Aline. Nimmt allen Mut zusammen und besteigt den Arbeitskorb der Bühne. P. Pape achtet ganz besonders auf sie und verspricht, sofort runterzukommen, wenn Aline es wünscht. Und dann überwiegt ihre Freude an der Fahrt in luftige Höhen und Aline hat eine Mutprobe bestanden.

Zwei bis drei sind jeweils auf dem Weg nach oben, die anderen warten, bis sie dran sind, diejenigen, die wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet sind, fragen, ob sie sich auf dem GL-Gelände umschauen dürfen. Na klar, nutzt die Gelegenheit, fragt, was euch interessiert. Emilio fragt dem Technik-Team des GL Verleih Löcher in den Bauch über die Geräte, die in der Halle stehen und gerade gewartet werden, und auch Christopher und Marc nutzen ihre Chance. Wie man Fahrer oder Arbeitsbühnen-Bediener wird? Eine der Voraussetzungen ist, 21 Jahre alt zu sein und den Lkw-Führerschein zu haben, ist die Antwort.

Gang of fifteen

Wie in jedem Büro liegt ein Großteil der Computer- und sonstwas- Kabel im Kabelkanal, aber eben nicht alle. Pass auf, dass du nicht auf die Kabel trittst, sagt Mascha zu ihrer jungen Kollegin. Mascha, hellwach und voller Power, ist sehr jung Mutter geworden und weiß heute ihr Baby in besten Händen bei der Tagespflegemutter. Die Schwangerschaft platzte mitten in ihre begonnene Ausbildung. Sie entschied sich für die Doppelbelastung, übernahm die Verantwortung für ihr Kind u n d für ihr berufliches Weiterkommen. Sie will unbedingt ihre Ausbildung beenden und kommt freiwillig, um nicht den Anschluss zu verlieren, einen Tag in der Woche in die Schule und alle zwei Wochen zum Praxistag. Mascha ist besonders aufmerksam und registriert eine Menge, bevor es jemand anderem auffällt.

Bei dem ganzen jahreszeitlich bedingten Blütenstaub die Fensterreinigung schon ne Menge Mehr-Arbeit, sagt Lutz. Zwei Azubis haben angefangen, die Fenster in den oberen Räumen der Geschäftsleitung von innen zu reinigen, sie haben Respekt, sie flüstern.

Iskender, 21 J, und René, 24 Jahre, bilden hier ein Team. Iskender macht Rahmen, heute n u r Rahmen, das soll er üben, sagt er, das sei s e i n Auftrag heute. Bevor René mit der Ausbildung zum Gebäudereiniger begann, hat er sich als Gärtner versucht und in einer kaufmännischen Ausbildung. Über seine aktuelle Berufswahl sagt er: „Ich kann mir nichts Besseres vorstellen!“ Er ist sich völlig bewusst, wie bescheiden es zeitweise um die Arbeitsmarktsituation bestellt ist und dass die Weltwirtschaftskrise das Ganze zusätzlich verschlechtert hat, sagt er. Also kein Grund zum Jubeln. Aber auch nicht zum Resignieren. Nach wie vor gilt das Gebäudereinigungs-Handwerk als krisensicher. Und das macht es vielleicht auch leichter, die manchmal ungnädigen Arbeitszeiten – in den frühen Morgenstunden oder spätabends – hinzunehmen.

Besonders hartnäckige Schmutzpartikel wie z.B. Farbreste werden mit einem Kunststoffspatel, Tesafilm, einer Klinge oder auch mal mit dem Fingernagel entfernt, sagt Etienne, 23 J. Und zwar behutsam, damit das Glas nicht verkratzt. Auch er arbeitet als Teamworker gemeinsam mit Christopher, 19 J. Derjenige, der mehr weiß, gibt sein Wissen an den Azubi-Kollegen weiter. Ohne dass dieser sich bevormundet fühlen muss: ohne erhobenen Zeigefinger, nicht besserwisserisch. Es kommt rüber ohne Belehrung und das gibt dem „Belehrten“ die Chance, den Tipp (des „Mehrwissenden“) anzunehmen. Michael, 20 J., beschreibt, wie man „Rest-Ränder von der Scheibe abzieht“. Fachmännisch heißt das: Ränder „nacharbeiten“, ergänzt Michael. Es sei besser, die schmalen Schaumränder, die sich zwangsläufig beim Einweichen ergeben, mit dem Wischlappen abzunehmen als mit dem Leder.

Etienne hat Bedenken wegen der bevorstehenden Zwischenprüfung. Wegen der Theorie. Er war ja ein Jahr lang in Elternteilzeit und kam dann in eine neue Klasse. Auch er unterstreicht, wie wichtig der Teamgeist ist: “Alleine kann man beim Fußballspielen nicht gewinnen.“ Wohl wahr. Auch Etienne schaut sehr genau hin und entdeckt nach der Fensterreinigung seine Fußspuren auf dem nassgetropften Boden. Sofort beseitigt er die verräterischen Spuren. Etienne hat als Dachdecker gearbeitet, bevor er sich zur Ausbildung des Gebäudereinigers entschied.

„15 sorgen für Durchblick“, sagt einer der Azubis. Wäre auch schlimm, wenn nicht, kommentiert René. Dann würde man einmal gebucht und anschließend nie wieder.

Emilio arbeitet neben seiner Ausbildung, um das schmale Lehrlingsgehalt aufzubessern. Er lebt halt nicht bei Muttern, sondern muss seinen Lebensunterhalt selber bestreiten, Miete, Essen und und und. Etienne nickt zustimmend. Er weiß auch, wovon hier die Rede ist. Etienne ist mit seinem Job fertig, geht in die Küche und hilft den Kollegen.

Marc wollte eigentlich Bäcker werden. Schon innerhalb der ersten Tage – zum Glück so schnell- stellte sich heraus, dass er Asthma hat. Er überlegte, welche Ausbildung eine Alternative sein könnte und kam so auf die Idee, Gebäudereiniger-Azubi zu werden.

Aline hatte ursprünglich vor, Richtung Design zu gehen. Sie schrieb Bewerbung um Bewerbung, fand keinen Ausbildungsplatz. Die Entscheidung umzudenken fiel ihr nicht leicht, Heute ist sie froh, sich für die Ausbildung zur Gebäudereinigerin entschieden zu haben, erzählt sie. Wenn auch das Azubi-Dasein kein Zuckerschlecken ist und sie sich darauf freut, bald fertig zu sein.

Emilio zeigt Angela, wie es geht. Die Sache mit dem Einweicher und dem Abzieher. Es gibt auch gelenkschonende Abzieher. Das sind die, die ein Gelenk haben und sich in diesem Gelenk mitdrehen. Er hat schon ne Menge praktischer Erfahrung, denn er arbeitet nebenher, weil er von dem knappen Lehrlingsgehalt nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Er braucht einfach mehr Geld und verdient sich was dazu. Wir sind ein gutes Team, eine gute Klasse, sagt Emilio, hier gibt es eigentlich keinen Stress. Gar keinen? Das wäre geradezu unheimlich, doch ja, Stress in Form von Anmaulen gibt es schon manchmal, gibt er zu. Das sei aber nicht an der Tagesordnung. Ganz bestimmt auch dank Frau Aslandogdu, die „ihre“ Schäfchen mit unermüdlicher Energie und wachem Blick begleitet. Ihr entgeht so schnell nichts. Und dann doch noch: Ein Besteck fehlt am Ende. Frau Aslandogdu fragt Mascha, weil sie denkt, Mascha sei für die Liste zuständig. Nein, sagt Mascha, ich habe die Liste nicht zusammengestellt, das war jemand anderes, also trifft sie auch nicht die Verantwortung, sagt sie.

Wer auch immer, das lässt sich jetzt nicht so schnell klären, hatte eine Liste angelegt, auf der die mitgebrachten Utensilien aufgeführt sind, u.a. auch, wie viele Abzieher die Azubi(e)nen und Azubis mitbrachten. Am Ende fehlen zwei Abzieher. Frau Aslandogdu macht Druck, schickt alle ins Gebäude zurück, die Abzieher suchen. Sie lässt nicht locker, ihre Crew zum Suchen zu motivieren. Die 15 haben ihren Job gemacht, und das verdammt gut, die Fenster blitzen und blinken. Sie würden gerade auch mal ohne diesen verflixten Abzieher gehen, da kennen sie Frau Aslandogdu allerdings schlecht, aber die wiederum kennt ihre Pappenheimer. Sie schickt sie so lange zurück ins Gebäude, bis nur noch e i n Abzieher fehlt. Der ist dann tatsächlich ins Nirvana abgetaucht und genau da bleibt er auch.

Ein tolles Team

Wenn die 15 Gebäudereinigungs-Gesellen so motiviert weitermachen wie sie sich an diesem Tag darstellten, ist am Ende der Berufsausbildung mehr als Eine/Einer dabei, die/der sein Handwerk versteht. Frau Aslandogdu verwendet viel Zeit und Arbeit, ihre Schützlinge zu dem zu machen, was sie sind: ein tolles Team.



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