Der neue LEO ist da

Mit der neuen T-Reihe läutet Teupen eine neue Ära der Reinteleskop-Modelle im Bereich der Ketten-Arbeitsbühnen ein.
Gleich fünf neue Modelle stellt der Hersteller auf 2 Chassistypen vor.
Die neue modular aufgebaute Baureihe bietet neben mehr seitlicher Reichweite und höherer Korblast auch eine neue Steuerungstechnologie.

Die beiden kleineren Modelle (LEO19T und LEO23T) und die drei neuen großen Geräte (LEO27T, LEO31T und LEO35T) bauen jeweils auf dem gleichen Chasis auf. Auch die Unterschiede in der Beschaffenheit der beiden Chasis-Modelle sind nur gering, was einen großen Vorteil im Bereich Ersatzteile und Schulungsbedarf darstellt.

Als erstes Gerät dieser Baureihe hat GL Verleih nun einen LEO31T ins Vermietprogramm aufgenommen. Mit Sicherheit wird das nicht das letzte Gerät dieser Baureihe sein, welches den Fuhrpark erweitert.

Leistungsstarkes Abstützsystem und neue Teleskoptechnik

Das vollautomatische Multi-Positions-Abstützsystem erlaubt eine große Anzahl von Abstützvarianten.
Bei voll ausgefahrener beidseitiger Abstützung wird ein vollumfänglicher Arbeitsbereich von 450° ermöglicht.

Ist das Platzangebot nur gering, so kann eine Seite auch nur schmal abgestützt werden, um auf der breit abgestützten Seite zu arbeiten.
Neu hierbei ist, dass mit eingefahrenem Teleskop auch über die schmal abgestützte Seite hinweg gefahren werden kann. Dies ist bei engen Platzverhältnissen insbesondere dann ein großer Vorteil, wenn der Bediener beide Seiten schmal abgestützt hat.

Im Gelände oder auch in Aufstellbereichen mit baulichen Hindernissen können die ausladend konzipierten Stützen ihre Vorzüge perfekt ausspielen. Geländeneigungen von bis zu 16,7° (30%) und Höhenunterschiede von 1,20 Metern können problemlos ausgeglichen werden.

Neue Fertigungs- und Verarbeitungstechniken der hochfesten Stahlsorten lassen die Leistungsdaten der neuen Arbeitsbühnen in die Höhe schnellen. Bei voller Korblast von 250 kg bieten sie in ihren Höhenklassen die beste Reichweitenperformance.
Kabel, Schläuche und Zylinder, die gesamte Energieführungskette, sind innerhalb der Teleskope verbaut. Dies bietet bestmöglichen Schutz vor Beschädigungen, Schmutz oder ständigen Witterungseinflüssen.

Steuerungssystem der nächsten Generation

Durch ein voll-proportionales „Load-Sensing Hydrauliksystem“ zeigt die Regelungstechnik ihre Stärken insbesondere bei der Einstellung der Geschwindigkeiten. Abhängig von der Position des Korbes im Arbeitsbereichs wird exakt die benötigte Leistung zur Verfügung gestellt, auf maximal zulässige Geschwindigkeiten gedrosselt oder aber auch gesteigert in weniger extremen Arbeitsbereichen.

Neben der bekannten “Home-Funktion”, welche das Arbeitsgerät in die Transportposition automatisch zurückführt, bietet die Weiterentwicklung der Steuerungselektronik auch eine sogenannte “Memory-Funktion”. Hierbei kann ein beliebiger Punkt im Arbeitsdiagramm gespeichert und jederzeit wieder angefahren werden. Serienmäßig wird eine Funkfernsteuerung in allen Modellen verbaut.

Schnelle Hilfe

Das neue Service- und Notbedienkonzept der T-Modelle ist sehr einfach nach einem 1-2-3 Prinzip aufgebaut und leicht verständlich. Das direkte Hydraulik-Bediensystem ist leicht zugänglich und alle Funktionen sind direkt von einer Stelle ansteuerbar. Eine Handpumpe für den Notablass entfällt, dank des Betriebs über eine serienmäßig eingebaute Batterie.

Immer der richtige Antrieb

Da diese Geräte sowohl für den Innen- als auch den Außeneinsatz konzipiert sind, verfügen sie über einen dualen Antrieb.
Einen leistungsstarken Dieselmotor, der besonders im Gelände seine Stärken ausspielen kann, und einen 230V starken Elektromotor, der im Inneneinsatz zum Tragen kommt.