Kommt ein LEO “geflogen”…

In der Frankfurter Altstadt, ganz nah bei Dom und “Römer”, dem historischen Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, wird seit einigen Jahren viel gebaut.

Im Zweiten Weltkrieg, am 22. März 1944, wurde durch einen großen Luftangriff nahezu die gesamte Altstadt zerstört – was einen gewaltigen Feuersturm entfesselte, der mehr als 100 Kilometer weit zu sehen war. In den Nachkriegsjahren wurden einige Gebäude restauriert, gleichermaßen wurden aber auch viele zugunsten neuer Straßen und Gebäude abgerissen. Bei großen Bauarbeiten zu Beginn der 1970er Jahre, beispielsweise für einen U-Bahnhof und das technische Rathaus, fielen weitere Gebäude den Baggern zum Opfer. 

Die Decke einer neuen Tiefgarage bildete daraufhin das neue Platzniveau, welches nun etwa einen Meter über dem historischen Bodenniveau liegt. Archäologische Funde der frühen 1950er Jahre aus der Frühzeit Frankfurts, die zunächst abgetragen worden waren, wurden konserviert und als Archäologischer Garten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Etwa 30 Jahre später wurde die Neubebauung dieses Areals beschlossen, welche der ursprünglichen kleinteiligen Bebauung folgen sollte. Neben der Rekonstruktion einiger historischer Gebäude entstehen auch einige moderne Gebäude, wie das Stadthaus am Markt. Künftig wird es als Veranstaltungs- und Begegnungsort allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen und den Archäologischen Garten schützend überbauen.

Zurück zum heutigen Tag

Der Tag der Übergabe des Gebäudes steht nun vor der Tür und wie üblich soll alles noch einmal gründlich gereinigt werden. Schnell wird klar, dass es einen Bereich gibt, der nahezu unmöglich zu erreichen ist. 
Hier kommt jedoch die GL Verleih Arbeitsbühnen GmbH ins Spiel. Wie schon so oft konnte auch hier GL Verleih als kompetenter Partner mit Lösungen für problematische Fälle, sein Können unter Beweis stellen.

Eine Ketten-Arbeitsbühne LEO 23 GT wurde per Kran unter Aufsicht der Architektin Maren Wiesner und Wolfgang Latton, Mitglied der Geschäftsleitung von GL Verleih, in Millimeterarbeit durch einen schmalen Schacht in den Innenhof des Archäologischen Gartens gebracht. Von dort konnten dann, über die archäologischen Funde hinweg, die Glasfassade in einem schmalen Lichtschacht gereinigt werden. 
Nach getaner Arbeit wurde die Spezial-Arbeitsbühne auf gleichem Wege wieder “ausgeflogen”. 

Da in Kürze diese Krane aus der Altstadt verschwinden werden, wird es keinen zweiten “Flug” der Arbeitsbühne geben. Dann müssen neue Wege gesucht werden, wie diese Stellen zu erreichen sind. Aber auch dann wird GL Verleih mit Sicherheit eine gute Lösung für diesen Härtefall finden.