Reesink kauft Kemp

Holländische Hochzeit: Die Firma Koninklijke Reesink aus Appeldoorn übernimmt die Kemp-Gruppe. Alle ausstehenden Aktien von Kemp will Reesink erwerben, so vereinbarten es beide Seiten. Der Deal unterliegt noch der Zustimmung der üblichen Behörden.

Der Name Kemp steht vor allem für den Vertrieb von Baggern. In der Unternehmensgruppe findet sich auch eine vielgesichtige Arbeitsbühnensparte: Kemp Hoogwerkers, Barend Kemp, Kemp, Huur&Stuur sowie Vacu-Rent erwirtschafteten zusammen einen Umsatz von 28 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Sie sind an den drei Standorten De Meern (Utrecht), Bergschenhoek (Rotterdam) und Hamme (Belgien) vertreten.

Kemp Hoogwerkers handelt auch mit Maeda-Minikranen, Ihimer-Raupenarbeitsbühnen, den Boomlifts von Nagano sowie den Teleskop- und Scherenbühnen der Marke Iteco in den Niederlanden und in Belgien.

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Reesink-Chef Gerrit van der Scheer äußert sich wie folgt: „Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass Erdbewegung ein attraktives Geschäftsfeld im grünen Sektor für uns darstellt. Der Erwerb der Kemp-Gruppe, einem Spezialisten für Wasser-, Hoch- und Tiefbau, stellt für uns einen wichtigen Schritt in diesem Markt dar. So können wir das Komplettpaket an Baumaschinen und Ausrüstung mit dem richtigen Support anbieten. Im Bereich Vertrieb & Verkauf sehen wir herausragendes Potenzial für Synergien.“

Kemps größter Aktionär, Mehrheitseigner Ben Kemp, wird mindestens in den kommenden fünf Jahren dem Unternehmen als Geschäftsführer vorstehen.

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Reesink ist eine Aktiengesellschaft mit den zwei Bereichen Equipment für Gartenbau und und für die Landwirtschaft. Damit setzte das Unternehmen 2011 insgesamt 173 Millionen Euro um.